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	<title>Biblionik &#187; GfKl08</title>
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	<description>Zur Revolutionierung von Bibliothek und Wissensorganisation durch das Internet</description>
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		<title>Nicht reden, zeigen! Ein visueller Nachtrag über die Ordnung in und zwischen den Blogs</title>
		<link>http://biblionik.de/2008/07/22/visueller-nachtrag-ordnung-in-und-zwischen-blogs/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 16:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lambert Heller</dc:creator>
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Im Weblog &#8220;Steuereule&#8221; des GfKl-Workshop-Teilnehmers Rainer Duepow kam folgende Kritik: Neben einem Hinweis auf sein neues eigenes Blog sprach sich H. wie gewohnt engagiert für ein Blog aus, auf den Titel seines Vortrages ging er jedoch eigentlich nicht ein: Ordnung im Blog. Wie von H. gewohnt steht sein Beitrag natürlich schon bereit: Beitrag Heller GfKl [...]]]></description>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Nicht+reden%2C+zeigen%21+Ein+visueller+Nachtrag+%C3%BCber+die+Ordnung+in+und+zwischen+den+Blogs&amp;rft.aulast=Heller&amp;rft.aufirst=Lambert&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.source=Biblionik&amp;rft.date=2008-07-22&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://biblionik.de/2008/07/22/visueller-nachtrag-ordnung-in-und-zwischen-blogs/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://biblionik.de/?p=17"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Im Weblog &#8220;Steuereule&#8221; des GfKl-Workshop-Teilnehmers Rainer Duepow kam folgende <a href="http://raidue.wordpress.com/2008/07/21/bibliothekarisches-programm-1617-juli-2008-im-rahmen-der-32-jahrestagung-der-gesellschaft-fur-klassifikation-hemut-schmidt-universitat-hamburg-15-18-juli-2008-gesamt-tagung/" class="liexternal">Kritik</a>:</p>
<blockquote><p>Neben einem Hinweis auf sein neues eigenes Blog sprach sich H. wie gewohnt engagiert für ein Blog aus, auf den Titel seines Vortrages ging er jedoch eigentlich nicht ein: Ordnung im Blog. Wie von H. gewohnt steht sein Beitrag natürlich schon bereit:<br />
<a href="http://www.slideshare.net/lambo/ordnung-im-blog-praktiken-des-bloggens/" class="liexternal">Beitrag Heller GfKl 2008</a></p></blockquote>
<p>Leider blieb also der erste Teil, in dem ich das neue Medium überhaupt erst einmal vorstellen mußte, offensichtlich besser in Erinnerung als alles, worum es danach ging. Und ich bin daran nicht ganz unschuldig:</p>
<p>Weblogs sind mittlerweile ein halbwegs vertrauter Anblick geworden. Meiner These zufolge sind es jedoch (1.) fortgeschrittene Erschließungsmöglichkeiten für Weblog-Autoren sowie (2.) Community-Aggregatoren, die Ordnung ins Blog bzw. unter die Blogs bringen. Und dies beides ist schon weit weniger vertraut. Deswegen hole ich jetzt und hier nach, was ich schon während der Präsentation hätte tun sollen: Ich <em><strong>zeige</strong></em>, was ich meine.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>1. Zunächst einmal ein Screenshot, der die Erschließungsmöglichkeiten eines Blog-Autors heute zeigt.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/lambo/2692859304/" title="Erschließung im Blog von lambo bei Flickr" class="liimagelink"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3117/2692859304_7722f29dfb.jpg" alt="Erschließung im Blog" width="500" height="401" /></a></p>
<p><em><strong>Für eine Beschreibung des Bildinhalts und ein größeres Bildformat bitte anklicken.</strong></em></p>
<p>2. Von den Community-Aggregatoren kann sich jeder selbst ein Bild machen. Beispielhaft möchte ich hier auf vier oder fünf Aggregatoren verweisen:</p>
<ul>
<li><a href="http://planet.ubuntulinux.org/" class="liexternal">Planet Ubuntu</a> und sein &#8220;Sonnensystem benachbarter Planeten&#8221;. Steht in direkter Tradition der Softwareentwickler-Communities um die Linux-Distribution Debian und den Linux-Desktop Gnome, die für ihre Community-Aggregatoren ursprünglich die Software Planet entwickelt hatten. Planet Ubuntu ist mit vielen tausend Subskribenten der vermutlich populärste Aggregator.</li>
<li><a href="http://www.medworm.com/" class="liexternal">Planet Biblioblog 2.0</a> &#8211; basiert auf der Software Gregarius und aggregiert derzeit ca. sechzig deutschsprachige Blogs rund um Bibliothek und Archiv, näheres <a href="http://wiki.netbib.de/coma/planet" class="liexternal">hier</a>.<a href="http://www.medworm.com/"><br />
</a></li>
<li><a href="http://www.medworm.com/" class="liexternal">MedWorm</a> &#8211; 5.500 aggregierte, durchsuchbare Feeds aus medizin(bibliothekar)ischen Blogs weltweit etc.; inzwischen gibt es auch einen Ableger <a href="http://www.libworm.com/" class="liexternal">LibWorm</a> (&#8220;nur&#8221; 1.500 Feeds)</li>
<li><a href="http://www.terkko.helsinki.fi/feednavigator/" class="liexternal">Terkko FeedNavigator </a>(von der Finnischen Nationalbibliothek für Medizin, Helsinki) &#8211; quasi ein Aggregator der dritten Generation, der sehr viel mehr sammelt als nur Blogs, und der auch mehr kann als nur Alerting für Stichwortsuchen. <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/12/28/der-terkko-feednavigator-das-modell-eines-wissenschaftlichen-rss-aggregators/" class="liexternal">Ausführlich von mir besprochen bei netbib</a>.</li>
</ul>
<p>Mit den Web-Feeds, die für das Aggregieren entscheidend sind, kann man sich übrigens sehr gut <a href="http://lernen20.wordpress.com/2008/04/24/lektion-03-rss-entdecken-und-verstehen/" class="liexternal">beim Lernen 2.0</a> vertraut machen!</p>
<p>Wenn man die Tag Cloud in der rechten Spalte betrachtet, erkennt man sofort, daß dieser Workshop bisher das Hauptthema dieses jungen Blogs war. Das wird sich aber ändern!</p>

	Tags:<a href="http://biblionik.de/tag/aggregator/" title="Aggregator" rel="tag">Aggregator</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/gfkl08/" title="GfKl08" rel="tag">GfKl08</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/planet/" title="Planet" rel="tag">Planet</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/tagging/" title="Tagging" rel="tag">Tagging</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/weblog/" title="Weblog" rel="tag">Weblog</a><br />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Multiple Katalog-Anreicherung, das Sortieren in Blogs und die SWD 2.0 &#8211; Bericht von der GfKl-Tagung in Hamburg</title>
		<link>http://biblionik.de/2008/07/21/ordnung-im-blog-feedback/</link>
		<comments>http://biblionik.de/2008/07/21/ordnung-im-blog-feedback/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 23:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lambert Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Katalog-Anreicherung]]></category>
		<category><![CDATA[SWD]]></category>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Multiple+Katalog-Anreicherung%2C+das+Sortieren+in+Blogs+und+die+SWD+2.0+%26%238211%3B+Bericht+von+der+GfKl-Tagung+in+Hamburg&amp;rft.aulast=Heller&amp;rft.aufirst=Lambert&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.source=Biblionik&amp;rft.date=2008-07-21&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://biblionik.de/2008/07/21/ordnung-im-blog-feedback/&amp;rft.language=English"></span>
Hier mein höchst selektiver Bericht vom bibliothekarischen Workshop der GfKl-Tagung vergangene Woche (vgl. die Ankündigung im letzten Beitrag). Der Bericht handelt von Kataloganreicherung auf vielen Wegen und aus vielen Quellen, dem Problem &#8220;zu vieler, überflüssiger Informationen aus Webmedien&#8221;, und wie man es mit Hilfe des Web 2.0 und seinen Communities löst, der Notwendigkeit einer Schlagwortnormdatei [...]]]></description>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Multiple+Katalog-Anreicherung%2C+das+Sortieren+in+Blogs+und+die+SWD+2.0+%26%238211%3B+Bericht+von+der+GfKl-Tagung+in+Hamburg&amp;rft.aulast=Heller&amp;rft.aufirst=Lambert&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.source=Biblionik&amp;rft.date=2008-07-21&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://biblionik.de/2008/07/21/ordnung-im-blog-feedback/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://biblionik.de/?p=5"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Hier mein höchst selektiver Bericht vom <a href="http://gfkl2008.hsu-hh.de/workshop2.html" class="liexternal">bibliothekarischen Workshop der GfKl-Tagung</a> vergangene Woche (vgl. die Ankündigung im <a href="http://biblionik.de/2008/07/15/ordnung-im-blog-praktiken-des-bloggens/" class="liinternal">letzten Beitrag</a>).</p>
<p>Der Bericht handelt von</p>
<ol>
<li><em><strong>Kataloganreicherung auf vielen Wegen</strong></em> und aus vielen Quellen,</li>
<li>dem Problem <strong><em>&#8220;zu vieler, überflüssiger Informationen aus Webmedien&#8221;</em></strong>, und wie man es mit Hilfe des Web 2.0 und seinen Communities löst,</li>
<li>der Notwendigkeit einer <strong><em>Schlagwortnormdatei 2.0,</em></strong></li>
<li>der Verwandlung von Schlagwortnormdaten und Verschlagwortungs-Regeln in <strong><em>bessere Benutzeroberflächen für das Tagging</em></strong> sowie</li>
<li>beispielhaften Schritten einer <em><strong>kleinen Unibibliothek auf dem Weg zur Bibliothek 2.0</strong></em>.</li>
</ol>
<p><span id="more-5"></span>1. Ein Publikums-Feedback zu meinem Vortrag: Irmgard Siebert wies darauf hin, daß nicht nur intermediäre Akteure, sondern auch die Autoren der katalogisierten Werke de facto Sacherschließungsdaten zu Bibliothekskatalogen beisteuern &#8212; denn Katalogbenutzer finden per Stichwortsuche auch Worte aus dem Buchtitel, aus gescannten Inhaltsverzeichnissen etc.</p>
<p>Diese kleine Korrektur (der Folie 6 meiner <a href="http://www.slideshare.net/lambo/tags/gfkl08" class="liexternal">Präsentation</a>) spiegelt sehr gut wieder, welche thematischen Schwerpunkte der diesjährige bibliothekarische Workshop der GFKL-Jahrestagung hatte: Neben dem angekündigten Schwerpunkt DDC ging es immer wieder um <em><strong>Tagging</strong></em> und um die <em><strong>nachträgliche Anreicherung von Katalogdaten auf unterschiedlichen Wegen</strong></em>. Manfred Hauer (im Publikum anwesend und mitdiskutierend) und Irmgard Siebert betonten, daß die verschiedenen Wege der Anreicherung sich nicht ausschließen. <br id="dcve1" /></p>
<p>2. Weiteres Feedback zu meinem Vortrag. Walther Umstätter, Bernd Lorenz und andere brachten zum Thema Blogs ein Thema auf, das schon auf dem vergangenen Bibliothekartag diskutiert worden war: Mit Blogs und blog-artigen Webanwendungen werde <strong><em>zu viel Belangloses</em></strong> produziert; es müsse <em><strong>gefiltert</strong></em> werden, was davon gesammelt wird.</p>
<p>Das ist ein Punkt, den ich nie ganz verstanden habe.  Das Argument kann ja jedenfalls nicht sein, daß das Gebloggte <strong><em>&#8220;zu viel Platz&#8221;</em></strong> wegnehme. Die Preise für Speicher und Bandbreite im Netz fallen wie Steine, und Blogs und blog-artige Medien sind vorwiegend textueller Art. Um das einmal mit konkreten Daten zu illustrieren: Laut Edlef Stabenau nehmen die knapp 20.000 Beiträge des netbib weblogs in dessen Datenbank ca. 100 Megabyte ein; die textuelle Information aus diesem verhältnismäßig riesengroßen Weblog paßt demzufolge sieben mal auf eine CD. (Danke fürs Nachschauen, Edlef!)<br id="dcve5" /><br id="dcve6" />Das etwas näher liegende Argument könnte lauten: &#8220;Die belangreichen Inhalte auszuwählen und zu erschließen ist zu aufwendig.&#8221; Dieses Argument ist richtig – <em><strong>aber nur unter der Voraussetzung der traditionellen Arbeitsteilung zwischen Urhebern und Bibliothekaren</strong></em>. Diese jedoch muß und wird durch das Internet revolutioniert werden. David Weinberger hat das in seinem letzten Buch (vermutlich nicht als erster) ausformuliert. Die Informations-Ordnung &#8220;3. Ordnung&#8221; beruhe demzufolge darauf, einmal veröffentlichte Informationen stets, und so vollständig wie möglich, im Netz aufzubewahren. Die neue Technik mache es immer einfacher und immer naheliegender, das Sortieren und Gewichten &#8220;nach hinten zu verschieben&#8221;.</p>
<p>Wie so ein gemeinschaftliches, vernetztes Sortieren aussehen könnte, habe ich &#8212; für das sehr wichtige, da beispielhafte Feld der Weblogs &#8212; in meinem Vortrag skizziert. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die &#8220;communities of blogging practices&#8221;, die (Blog-Forschern wir Jan Schmidt <a href="http://jcmc.indiana.edu/vol12/issue4/schmidt.html" class="liexternal">zufolge</a>) entscheidend dafür sind, daß und wie gebloggt wird. Meine These: <strong><em>Diese Communities entwickeln spontan quasi-bibliothekarische Funktionen</em></strong>, und auch die in der Technik der Blogs verkörperten Konzepte, wie beispielsweise Feeds und Tagging, sind<em><strong> </strong><strong>&#8220;bibliotheks-analog&#8221;</strong></em>.</p>
<p>3. In einer anderen Frage bestand offenbar breite Übereinstimmung zwischen Vortragendem und Publikum: Das Geschäftsmodell der &#8212; von Nationalbibliothek und den Bibliotheksverbünden verwalteten &#8212; <a href="http://www.d-nb.de/standardisierung/normdateien/swd.htm" class="liexternal">Schlagwortnormdatei</a> (SWD) ist hoffnungslos veraltet. Wenn sie im Web-Zeitalter weiterleben soll, müßte sie explizit <em><strong>unter eine freie Lizenz gestellt und als Webservice dort verfügbar gemacht werden, wo verschlagwortet wird,</strong></em> also in Social-Bookmarking-Diensten, Weblogs, Content-Management-Systemen etc. Es müßte zumindest durch eine vielseitige, gut dokumentierte API und einige Beispiel-Implementationen gezeigt werden, wie eine solche &#8220;SWD 2.0&#8243; von den Web-Communities nachgenutzt werden kann.</p>
<p>4. In diesem Zusammenhang war der Vortrag von Claudia Gratz, HdM Stuttgart, besonders anregend. Sie skizzierte, wie in der Praxis der Dokumentenserver-Software OPUS die neue Rolle von &#8220;Autoren und Lesern als Schlagwortgebern&#8221; aussieht. In Ihrer anschaulichen Präsentation machte sie deutlich, daß die  <em><strong>Gestaltung der Eingabemöglichkeiten von Schlagworten seitens der Autoren widersprüchlich</strong></em> ist: Einerseits scheint das Verschlagworten hier bereits zur Aufgabe von &#8220;Laien&#8221;, den Autoren, geworden zu sein. Andererseits &#8220;scheitern&#8221; die Autoren regelmäßig an der vorgesehenen Eingabe, weil de facto ein bibliothekarisches Expertenwissen vorausgesetzt wird &#8212; um überhaupt nach normierten Schlagwörten suchen zu wollen und diese dann auch zu finden.</p>
<p><img src="file:///tmp/moz-screenshot.jpg" alt="" /></p>
<div id="attachment_13" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><a href="http://biblionik.de/wp-content/uploads/2008/07/myednatagging.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[5]"><img class="size-medium wp-image-13" title="myednatagging" src="http://biblionik.de/wp-content/uploads/2008/07/myednatagging-211x300.jpg" alt="Tagging in MyEdna" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tagging in MyEdna</p></div>
<p>Dabei können heute Vorschläge aus kontrollierten Vokabularen automatisch vorgeschlagen und sehr einfach übernommen werden. Selbst Konzepte wie das des &#8220;engen Schlagworts&#8221; können im Design der Benutzeroberfläche abgebildet und dem Benutzer &#8220;ohne Worte&#8221; eröffnet werden. Dies ist auf einen Blick erkennbar, wenn man sich beispielsweise näher anschaut, was <a href="http://me.edu.au/p/sarahh" class="liexternal">Sarah Hayman</a> für das australische E-Learning Portal MyEdna <a href="http://www.educationau.edu.au/jahia/webdav/site/myjahiasite/shared/papers/arkhayman.pdf" class="lipdf">entwickelt</a> hat. (Vgl. Abbildung)</p>
<p>5. Abschließend muß ich noch die hochinteressante Führung durch die <a href="http://hsu-bibliothek.de/" class="liexternal">Bibliothek unseres Gastgebers, der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr</a> in Hamburg, loben. Der stellvertretende Bibliotheksleiter Werner R. Tannhof hat gezeigt, wie man sich auch als verhältnismäßig kleine Unibibliothek konsequent zur &#8220;Bibliothek 2.0&#8243; entwickeln kann. Einiges kann man natürlich, gerade in Hamburg sowie als Bibliothek im GBV, gemeinsam mit anderen Bibliotheken unternehmen. Aber auch die Entwicklung vor Ort hat viele Facetten. So soll der Lesesaal der Hauptbibliothek von Regalen voller bibliographischer Literatur, die von den Benutzern längst nicht mehr verwendet wird, befreit und in ein <em><strong>Learning Resource Center</strong></em> für Notebook-Nomaden umgewandelt werden; die Bibliotheksauskunft soll künftig auch über Skype, MSN und andere populäre Kommunikations-Netzwerke angesprochen werden können. Man darf gespannt verfolgen, was in den nächsten Jahren an der HSU-Bibliothek passieren wird.</p>

	Tags:<a href="http://biblionik.de/tag/gfkl08/" title="GfKl08" rel="tag">GfKl08</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/katalog-anreicherung/" title="Katalog-Anreicherung" rel="tag">Katalog-Anreicherung</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/swd/" title="SWD" rel="tag">SWD</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/tagging/" title="Tagging" rel="tag">Tagging</a>, <a href="http://biblionik.de/tag/weblog/" title="Weblog" rel="tag">Weblog</a><br />
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		<title>Ordnung im Blog &#8211; Praktiken des Bloggens</title>
		<link>http://biblionik.de/2008/07/15/ordnung-im-blog-praktiken-des-bloggens/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 17:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lambert Heller</dc:creator>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Ordnung+im+Blog+%26%238211%3B+Praktiken+des+Bloggens&amp;rft.aulast=Heller&amp;rft.aufirst=Lambert&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.source=Biblionik&amp;rft.date=2008-07-15&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://biblionik.de/2008/07/15/ordnung-im-blog-praktiken-des-bloggens/&amp;rft.language=English"></span>
Unter diesem, vielleicht etwas merkwürdig anmutenden, Titel halte ich morgen eine Präsentation im bibliothekarischen Workshop der Jahrestagung der Gesellschaft für Klassifikation (GFKL). Zwei oder drei Gedanken, die ich dort ausführen möchte: Durch viele, für sich genommen &#8220;kleine&#8221;, &#8220;gewöhnliche&#8221; Techniken und Verhaltensweisen wie gegenseitiger Verlinkung, Blogrolls und Blog-Kommentaren, passieren &#8220;im Großen&#8221; interessante Dinge. (Stichwort &#8220;Emergenz&#8221;) Es [...]]]></description>
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<abbr class="unapi-id" title="http://biblionik.de/?p=4"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Unter diesem, vielleicht etwas merkwürdig anmutenden, Titel halte ich morgen eine <a href="http://www.slideshare.net/lambo/tags/gfkl08" class="liexternal">Präsentation</a> im bibliothekarischen <a href="http://gfkl2008.hsu-hh.de/workshop2.html" class="liexternal">Workshop</a> der Jahrestagung der Gesellschaft für Klassifikation (GFKL). Zwei oder drei Gedanken, die ich dort ausführen möchte:</p>
<p><span id="more-4"></span></p>
<ol>
<li>Durch viele, für sich genommen &#8220;kleine&#8221;, &#8220;gewöhnliche&#8221; Techniken und Verhaltensweisen wie gegenseitiger Verlinkung, Blogrolls und Blog-Kommentaren, passieren &#8220;im Großen&#8221; interessante Dinge. (Stichwort &#8220;Emergenz&#8221;) Es entstehen vor allem lose geknüpfte <a href="http://jcmc.indiana.edu/vol12/issue4/schmidt.html" class="liexternal">Communities</a> von Bloggern, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen, voneinander lernen, und die nach außen als <em>gemeinschaftliche Produktionsstätte</em> neuer Ideen sichtbar werden. Oder auch als <em>&#8220;kollaborativer Filter&#8221;</em>, der aus der Menge neuer Informationen das Relevante herausfischt, synthetisiert, und in einen Zusammenhang mit dem bereits Bekannten stellt.  (Und natürlich, völlig untrennbar von den Funktionen &#8220;Produktionsstätte&#8221; und &#8220;Filter&#8221;,  auch als selbstbezüglicher, narzistischer , vereinsmeierischer <em>Kaffeeklatsch</em> von nahezu unbegrenzter zeitlicher Ausdehnung.)</li>
<li><em>Nebenbemerkung, wird im Vortrag nicht vorkommen: </em>Heute wird gerne darüber spekuliert, inwiefern &#8220;kollaboratives Filtern&#8221; durch Blogs und Social Bookmarking <a href="http://nitens.org/docs/spr_coop08.pdf" class="lipdf">funktional äquivalent</a> sind zum <em>Peer Review</em>, wie er bei wissenschaftlichen Journals üblich ist. Solche Analogien brauchen wir, um uns etwas Neues zu veranschaulichen. Aber die Qualitäten des Neuen können auch ganz woanders liegen, und deswegen sollte man derartige Vergleiche nicht überbewerten. Man hätte vor der Popularisierung des Internets, die den revolutionären Charakter des neuen Mediums so offensichtlich machte, das Internet-Protokoll mit dem Telefax vergleichen können, und man hätte sich fragen können, ob das Internet wohl jemals dazu in der Lage sein werde, vollständig das Fax zu ersetzen. Telefax-Geräte gibt es heute immer noch &#8211; aber alle sind sich darüber einig, daß das Internet eine besondere, eigene Qualität in ganz anderen Bereichen hat, und <em>daher</em> die Frage nach der Ablösung des Telefax irrelevant geworden ist.</li>
<li>Das &#8220;Filtern&#8221; läßt sich auch bibliothekarisch formulieren: Blog-Autoren und ihre Communities sammeln und erschließen Informationen, und machen sie immer wieder in neuer Form verfügbar und benutzbar. Wie in einem Labor lassen Weblogs (und inzwischen viele andere blog-artige Medien) erkennen, wie sich der Umgang mit Informationen durch das Web insgesamt verändern könnte. Die Rolle intermediärer Akteure wie der Bibliothekare müßte sich demnach radikal verändern. Eine neue bibliothekarische Aufgabe könnte darin bestehen, Communities bei <em>deren</em> jeweiliger Wissensorganisation zu unterstützen. Beispielsweise durch dezentral verfügbare Tools, durch Erfahrung und Rat mit der Anwendung auf bestimmte Informationstypen oder einen bestimmten Informationsbedarf. Besonders interessant und komplex wird es an den Rändern der Communities: Wie macht man man das organisierte Wissen einer Community für Außenstehende effektiv sichtbar und benutzbar? Und wer aggregiert die Community-Aggregatoren?</li>
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