Entries Tagged as 'Allgemein'

Wir sehen uns im Frühjahr 2010!

Biblionik zu lesen ist vielleicht ganz nett, einander zuzuhören und zu diskutieren ist jedoch interessanter. Daher hier ein Überblick der Veranstaltungen, die ich im Frühjahr 2010 besuchen werde, und worin ggf. mein eigener Beitrag besteht.

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Was ist ein Katalog 2.0? — Versuch einer Definition

Vielerorts engagieren sich BibliothekarInnen und EntwicklerInnen mit dem Ziel, Bibliothekskataloge zu webtauglichen, offenen Plattformen des Entdeckens und Bearbeitens von Informationen zu machen. Einen raschen Überblick dazu bietet die Seite “Katalog 2.0″ im netbib-Wiki von Anne Christensen und anderen; ausführlich wird dies von Fabienne Kneifel in ihrem Buch Mit Web 2.0 zum Online-Katalog der nächsten Generation behandelt. Fabienne deutet bereits in ihrem Buchtitel an, daß diesem Tier schon viele Namen gegeben worden sind. So ist im englischsprachigen Raum meist vom Next Generation Catalog (NGC) die Rede, in Deutschland manchmal auch vom Katalog 2.0. Doch wie genau ist NGC oder Katalog 2.0 zu definieren? Das bin ich vor drei Tagen auf Formspring gefragt worden. Hier meine Antwort.

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Was sind Twitter-Listen?

Als ich das neue Listen-Feature von Twitter das erste mal sah, assoziierte ich damit die kuratierten (Blog-)Feeds, über die wir vor drei bis vier Jahren diskutierten. Diese Analogie reicht aber nicht aus, um die Twitter-Listen zu erklären, denn hier kommen zwei neue Besonderheiten hinzu:

Ein niedersächsisches data.gov?

Vielerorts wird heute das Ziel verfolgt, durch Open Government Data-Programme öffentliche Daten umfassend im Netz zu veröffentlichen. Das klingt aufs erste Hinhören dröge, könnte sich jedoch als wichtiger Beitrag zu einer erneuten Revolutionierung des Webs, last not least aber auch zur Neuerfindung der Medienbranche erweisen. So eröffnet die Stadt Toronto  dieser Tage http://www.toronto.ca/open/, nachdem bereits im Frühjahr diesen Jahres die neue US-Regierung mit Hilfe der Sunlight Foundation http://data.gov ins Leben gerufen hatte.

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Google Sidewiki – und drei Tools, die es überflüssig machen

Google hat heute einen Fuß auf einen weiteren Webdienste-Markt gesetzt: Mit Sidewiki sollen persönliche Kommentare zu einer exakten URL geschrieben und aufgerufen werden können. Aus der Sicht des Webs ist das kein bißchen innovativ, aus Sicht des einzelnen Webbenutzers vollkommen verzichtbar — und aus sprachinteressierter Sicht nervig, weil dieser Dienst nichts mit Wikis zu tun hat. Aber der Reihe nach.

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Green Road 2.0 – eine leise Revolution von Mendeley und Researchgate?

Zwei kleine europäische Startup-Unternehmen versuchen seit einem Jahr, Selbstarchivierung und Social Networking in jeweils einem Webdienst bzw. einer Literaturverwaltungs-Software zusammenzubringen und intelligent miteinander zu kombinieren. Dabei wird nicht weniger angestrebt als ein Durchbruch zur massenhaften Open-Access-Selbstarchivierung (“Green Road”) sowie neue Wege, Benutzer interessante Publikationen entdecken zu lassen.
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Ist Twitter ein Auskunftsdienst?

Adrian Pohl hat in seinem Blog Übertext einen interessanten Vorschlag gemacht:

Wieso nicht ein Twitter-Hashtag etablieren, das Recherchierende ihrem Tweet hinzufügen, wenn dieser eine Auskunftsanfrage beinhaltet?

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Rezension: Dirk Wissen, Zukunft der Bibliographie – Bibliographie der Zukunft

Im Folgenden dokumentiere ich die Pre-Print-Fassung einer Rezension, die ich für die heute erscheinende Ausgabe 2008/6 der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB) geschrieben habe.

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Bibliothek 2.0 – Perspektiven, Probleme, Handlungsbereiche

[2. Update 25.11.08: Download funktioniert wieder. Es war mein Fehler - vielen Dank an Dirk Lewandowski und E-LIS!]

[Update 25.11.08: Herzlichen Dank an alle, die mich darauf aufmerksam gemacht haben, daß der Download meines Buchkapitels bei E-LIS nicht funktioniert! Ich vermute, daß dieses Problem mit E-LIS' kürzlichem - und an sich sehr begrüßenswertem - Upgrade auf EPrints 3.0 zusammenhängt. Und ich gebe hier bescheid, sobald die E-LIS-Betreiber das Problem gelöst haben.]

Vor ungefähr zwei Jahren erschien im Bibliotheksdienst Patrick Danowskis und mein Artikel Bibliothek 2.0: Die Zukunft der Bibliothek?. Die Idee einer “Bibliothek 2.0″ hat hier und dort interessante Diskussionen angeregt. Unter anderem wurde ich danach gefragt, ob ich das Thema für das Handbuch Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen aufbereiten könne. Daraufhin erschien dort zunächst (2007) ein kleines “Thema des Quartals”, Social Software – Bausteine einer “Bibliothek 2.0″, in dem es vor allem um Weblogs und andere Instrumente zur Unterstützung bibliothekarischer Communities of Practice ging. Danach, im Frühjahr 2008, folgte dann ein ganzes Kapitel Bibliothek 2.0 – Perspektiven, Probleme, Handlungsbereiche, in dem ich das Thema grundlegend und umfassend behandelt habe. Nun ist das mit dem Verlag Dashöfer freundlicherweise vereinbarte Embargo von sechs Monaten abgelaufen, sodaß auch dieses Buchkapital frei zugänglich online (also Open Access) erscheinen kann: hier.

Wie immer freue ich mich über Kritik, Anmerkungen und Ergänzungen jeder Art! Loseblattsammlungen wie das Bibliotheksmanagement-Handbuch sind bekanntlich fast so gut wie Wikis und Weblogs, zumindest was die Aktualisierbarkeit und Korrigierbarkeit der Inhalte betrifft. ;-)

Erschließung durch Informationsbenutzer – Einige Trends und ihre Konsequenzen

Alljährlich trifft sich der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) zu seiner Verbundkonferenz. Dieses Jahr wurde ich um einen kleinen Input zur Erschließung 2013 gebeten. Die Präsentation dazu habe ich jetzt online gestellt, siehe unten. Es geht um die Erschließung durch Informationsbenutzer, neue Trends in diesem Bereich, und welche Konsequenzen wir als Bibliothekare daraus ziehen könnten.

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