9 responses to “Sacherschließung von Literatur in und mit der Wikipedia — der funktionierende Prototyp LITurgy”

  1. Jakob

    Cool! Du solltest noch hinweisen, dass das Tool unter http://toolserver.org/~magnus/liturgy zu finden ist. Dort können auch ohne Wikipedia-Account die Literaturvorschläge zu einem Artikel abgerufen werden, z.B. Tropenkrankheit. Die Abstimmungsergebnisse sind allerdings nicht sichtbar und so ganz werde ich auf die schnelle aus dem Quellcode nicht schlau. Wo werden die Abstimmungen gespeichert, so dass sich einsehen lässt, wo zuletzt abgestimmt wurde?

  2. Heinz

    Sehr schick!

    (Der Bergiff “Nanopublication” stammt von Barend Mons und Jan Velterop, nicht von David Shotton: http://CEUR-WS.org/Vol-523)

  3. TempelB

    Sieht sehr interessant aus (dafür habe ich mich sogar wieder bei der Wikipedia registriert, nachdem ich mein früheres Konto vor einiger Zeit aus Ärger über zu großen Exklusionismus – und manches andere – hatte löschen lassen). Schön wäre es jetzt, wenn weitere Quellen hinzukämen – gerade von Biologie und Medizin verstehe ich zuwenig, um die Vorschläge beurteilen zu können.

  4. TempelB

    Für Informatik wäre CiteSeerX (http://citeseerx.ist.psu.edu/) eine interessante weitere Quelle. CiteSeerX ist eine Suchmaschine, die frei zugängliche Texte indexiert und Zitationszusammenhänge auswertet. Ich weiß aber nicht, ob die angebotenen Schnittstellen den Anforderungen genügen bzw. welche Schnittstellen es gibt; mehr als die folgende Seite habe ich nicht gefunden: http://citeseerx.ist.psu.edu/help/search

  5. Magnus Manske

    Ich antworte mal hier auf ein paar Kommentare:

    * Die potentiellen Literaturstellen und die Abstimmungsergebnisse werden auf dem Toolserver in der Datenbank “u_magnus_liturgy_p” gespeichert. Diese ist für jeden Programmierer mit Toolserver-Zugang lesbar.

    * Ich habe keinen Datenbank-”Seed” vorgenommen, die Datenbank begann also “leer”.

    * Falls es zu einem Thema noch keine Literaturstellen in der Datenbank gibt, wird die PLoS-Suche angeworfen (eingestellt auf “nur reviews”), und die Ergebnisse als potentiellen Literaturstellen gespeichert. Gesucht wird nach dem Artikelnamen; falls es einen Link auf einen Englischen Artikel gibt, wird dessen Name verwendet.

    * Ich habe die CiteSeerX API gefunden (glaube ich…) und werd’s mit mal angucken.

    * Ein Problem mit diesen Suchen ist generell “flooding” – PubMed, Google Books etc. geben so viele Resultate, dass die Liste der Kandidaten zu lang würde. Daher auch meine PLoS-Beschränkung auf Reviews. Manche Resultate sind nach Relevanz geordnet, andere (PubMed) nach Datum, was nicht wirklich hilfreich ist.

  6. Mendeley: Wiki-Definitionen und automatisch ermittelte Tag-Relationen « Literaturverwaltung & Bibliotheken

    [...] Taggen von Bibliotheksbeständen oder Websites benutzen kann, hatte ich zuletzt in meinem eigenen Weblog bzw. in einem Artikel für das Goethe-Institut [...]

  7. Knowledge Social › LITurgy – Sacherschließung mit Wikipedia

    [...] <http://biblionik.de/2011/04/25/sacherschliesung-von-literatur-in-und-mit-der-wikipedia-der-funktioni…&gt; Geschrieben von Joachim Räth. Veröffentlicht am Samstag, 26. November 2011 um 09:40. Abgelegt unter Projekte, Wissensgenerierung. Tags: Crowdsourcing, Kollaboration, Kooperation, Partizipation, Sacherschließung, Wiki. Lesezeichen zu Permalink. Verfolge Kommentare mit dem RSS Feed. Einen Kommentar schreiben oder hinterlassen Sie den Trackback. [...]

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