Hier passiert gerade nicht viel

Hier passiert gerade nicht viel, weil…

  • ich in der letzten Zeit fast ausschließlich im TIB|Blog schreibe
  • und ansonsten vor allem twittere (@Lambo).
  • Einiges was ich sonst noch so mache steht unter About me.

Have fun! :)

Drei Thesen für die Open Access Tage 2012 und drei Wetten auf die Open Access Tage 2014

In der von Margo Bargheer (SUB Göttingen) organisierten Session 4: Anwendungs- und Nutzungsbeispiele von Open Access bei den Mittwoch und Donnerstag stattfindenden Open Access Tagen 2012 in Wien soll es um neue netz-orientierte Arbeitsweisen von Forschern, Social Media, alternative Metriken und die Anerkennung neuer wissenschaftlicher Publikationsformen gehen. Als Teilnehmer einer kleinen Podiumsrunde zu diesem Thema war  ich dazu aufgefordert, einige Thesen (“möglichst provokant”) mitzubringen.

Zudem mache ich hier eine Anregung für die Open Access Tage 2012, nämlich — mit ernsten Absichten, weiter unten mehr dazu — Wetten abzuschließen auf Entwicklungen, die bis zu den Open Access Tagen 2014 stattgefunden haben werden.

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Publikationsberatung: Neun Thesen vom #iCamp12

Im Blog des InfoCamp Chur 2012 (#icamp12) hatte ich vor ein paar Wochen eine Session über Beratung für WissenschaftsautorInnen an Bibliotheken und Informationseinrichtungen angekündigt. Die Session fand als Teil dieser hochinteressanten Unkonferenz (vgl. auch den Bericht auf der Website der HTW, sowie einen weiteren Bericht im Blog von Rudolf Mumenthaler) statt und wurde — wenngleich leider nicht zum zuvor angekündigten Zeitpunkt — unter reger virtueller Beteiligung als Live-Videostream übertragen.

Im Workshop haben wir einige grundlegende Voraussetzungen für eine effektive Information und Beratung von Autoren durch eine wissenschaftliche Bibliothek / Informationseinrichtung diskutiert, die ich im folgenden thesenhaft aufzähle:

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2011 in zwölf mal 140 Zeichen

Für Jahresrückblicke ist es nie zu spät — und 140 Zeichen sind oft nicht zu wenig.

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Bilder von der DGI-Konferenz 2012

Auf der DGI-Konferenz 2012 (“Social Media & Web Science — Das Web als Lebensraum”) war ein Fotograf, der feine Bilder beim von mir moderierten Panel gemacht hat.

Hier einige meiner persönlichen Favoriten, die ich euch nicht vorenthalten will. :-)

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Common Crawl — Beginn einer erneuten Revolution in der Erschließung und Erforschung des Webs?

“our goal is to provide a high-quality, open corpus of web crawl data” (Common Crawl) “An openly accessible archive of the web — that’s not owned and controlled by Google — levels the playing field pretty significantly for research and innovation.” (James Walker)
Die vor vier Jahren gegründete Stiftung Common Crawl konnte Anfang dieses Monats erstmals einen Index von fünf Milliarden Webseiten veröffentlichen, den sie mit eigenen Webcrawlern zusammengestellt hat. Das könnte der Beginn einer erneuten Revolution in der Erschließung und Erforschung des Webs sein, wie ich im folgenden Beitrag skizzieren will. Continue reading "Common Crawl — Beginn einer erneuten Revolution in der Erschließung und Erforschung des Webs?"

Eine Woche, vier kurze Links: Wikidata, total-Impact, KF8, Umfrage

  1. Mein Link der Woche: Mit dem Projekt Wikidata will die Wikipedia das Verhältnis zwischen den Infoboxen in Wikipedia-Artikeln und der DBpedia vom Kopf auf die Füße stellen. Statt Daten nachträglich aus den Boxen zu extrahieren soll es eine Datenbank geben, aus der sich die Infoboxen die benötigten Attribute und Werte ziehen. Irgendwann soll man die Inhalte der Datenbank dann im Wikipedia-Stil bearbeiten können. Wenn dann auch noch bibliographische Datensätze unterstützt werden (derzeit wohl nicht geplant), oder gar CiTO-Verknüpfungen zwischen solchen Datensätzen… (Vgl. auch CiTO in WordPress.)
  2. Die Anhänger des Journal-Impact-Factor-Kults werden so schnell nicht aufgeben, theoretische Kritik von Gerhard Fröhlich, Ulrich Naumann & Co. läßt sich schließlich locker ignorieren. Die Altmetrics-Gruppe um Jason Priem (@jasonpriem), Dario Taraborelli (@readermeter), Paul Groth (@pgrothCameron Neylon (@cameronneylon) hat nicht nur ein Manifest geschrieben, sondern zeigt mit ideenreichen Tools, wie man Impact jenseits des Kults betrachten könnte, letzte Woche z.B. total-Impact. (@totalimpactdev) Empfehlung: Angucken und ausprobieren!
  3. Thad McIlroy bespricht in seinem Blog Future of Publishing Amazons neues Ebook-Dateiformat Kindle Format 8 (KF8). Wie der wenige Wochen zuvor abgeschlossene Standard EPUB3 basiert KF8 auf HTML5 und läßt Elemente von CSS3 zu, was Ebook-Autoren und -Gestaltern erhebliche neue Freiräume insbesondere in puncto Multimedia und Interaktivität verschafft. Warum schafft Amazon dafür einen neuen Standard, wenn es mit EPUB3 bereits einen solchen gibt, den quasi alle anderen großen Verlage und Plattformen unterstützen (wollen)? — Thads Diagnose: Amazon will Autoren und Leser an die Kindle-Plattform binden. (Ökonomen nennen das unverblümt Vendor lock-in bzw. Lock-in-Effekt.) Ich will allerdings nicht unterschlagen, daß es auch begründete Kritik an EPUB3 gibt. Björn Haferkamp hatte bereits vor einigen Monaten in seinem Philoblog die Kritik von Sigil-Entwickler Strahinja Marković referiert.
  4. Sorry, wenn es wie ein Werbeblock in eigener Sache rüberkommt, aber auf eine schlichte kleine Umfrage zum Thema Literaturverwaltung, die wir sie seitens der TIB/UB Hannover letzte Woche gestartet haben, scheinen einige durchaus gewartet zu haben. Das verraten die mehr als 400 Rückläufe, die wir innerhalb weniger Tage erhielten, aber auch zahlreiche Kommentare, Reaktionen auf den Social Media-Kanälen sowie Mails. Ein Detail, das mir wichtig ist: Wir werden alle Ergebnisse unmittelbar nach Abschluß der Umfrage frei zur Verfügung stellen — als CSV-Datei, aber auch als interaktive HTML-Seite zur Auswertung nach selbstgewählten Kriterien.

Die Idee der vier kurzen Links habe ich von Adrian Pohls Stimme von neulich.

Als Artikelbild habe ich, halbwegs passend zu meiner “Hauptmeldung”, das Cover der erst vor wenigen Wochen erschienenen Aufsatzsammlung Alles über Wikipedia gewählt.